Kalkulation | Kostenrechnung

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Die individuellen Aspekte der Wert­schöp­fungs­kette in Ihrem Betrieb bestim­men die – verursa­chungs­ge­rechten – Kalku­la­tions­daten.

Erst die Kenntnis der insofern korrekten Kosten- & Ergebnis­struktur hin­sicht­lich Ihrer Produkte und hinsichtlich Ihrer Kunden erlaubt es Ihnen, die folgenden Fragen zu beant­worten:

  • Wie ermittle ich (verursachungsgerechte) Listen-Verkaufspreise?
  • Wie wirken sich modifizierte (fixe bzw. variable) Kosten – und/oder eine modifizierte Gesamtauslastung – auf den Angebotspreis bzw. auf den Gewinn der einzelnen Produkte aus?
  • Welchen Preisnachlass kann ich auf meine Listen-Verkaufspreise gewähren?
  • Wo liegt meine kritische Preis­unter­grenze – insbesondere auch in Situationen, in denen meine Kapazitäten nicht voll ausgelastet sind?
  • Welche Produkte können bzw. sollten im Rahmen von Sonderaktionen zu welchem Preis besonders beworben werden? Welche Kunden spreche ich an?
  • Ist es wirtschaftlicher, einzelne Arbeits­schritte an Fremdfirmen zu vergeben (= Make-or-Buy)?
  • Wo liegt mein Gewinnschwellen-Umsatz (= Break-even)?
  • Welches Ergebnis erreiche ich mit einzelnen Produkten?
  • Welches Ergebnis erreiche ich mit einzelnen Kunden?

 

Unsere Leistungen im Hinblick auf Kalkulationen, Kostenrechnung und Wirtschaftlichkeitsanalysen erbringen wir für Sie bundesweit ebenso wie in unserer Heimatregion Geilenkirchen, Heinsberg, Aachen, Stolberg, Düren, Erftstadt, Erkelenz, Mönchengladbach, Krefeld, Viersen, Neuss, Düsseldorf, Bergheim, Köln und Bonn.



Wir konzipieren aussagefähige & praxis­taugliche Kalkulations- und Kosten­rech­nungs­systeme - und wir setzen diese gemeinsam mit Ihnen um. Hierbei werden insbesondere die individuellen Voraus­setzungen und Erfordernisse Ihres Unternehmens beachtet.



In einem ersten Schritt ist es erforderlich, eine Produkt­(gruppen)­kalkulation auf der Basis einer flexiblen, mehrstufigen Deckungs­beitrags­rechnung aufzubauen. Diese berücksichtigt insbesondere die fixen & variablen Kosten und stellt diese separat sowie in mehreren sachlogischen Unter­teilungen dar.

Die variablen Kosten (z. B. Fertigungs­material, Handels­ware, gewährte Skonti & Boni, Verkaufsprovision) ent­stehen nur dann, wenn das jeweilige Produkt gefertigt bzw. verkauft wird. Insofern können diese Kosten ver­ur­sa­chungs­gerecht den betrach­teten Produkten zugewiesen werden. Bezogen auf das einzelne Produkt sind die variablen Kosten unabhängig von der Gesamt­auslastung bzw. dem Gesamt­umsatz des Betriebs.

Die fixen Kosten (z. B. Personal in den Bereichen Einkauf-Verkauf-Verwaltung, Raummieten, Werbung, Versicherungen) entstehen aus der Bereitstellung der für den gesamten Geschäftsbetrieb erforderlichen Infra­struktur. Sie sind - in einer gewissen Bandbreite - unabhängig von der Produk­tions­leistung bzw. von der Verkaufsmenge. Im Rahmen der Kalkulation werden die fixen Kosten üblicherweise durch pauschale Verteilungen (z. B. über erwartete anteilige Produktionsmengen, anteilige Umsatz­erwar­tun­gen oder Tragfähig­keits­über­legungen) verrechnet. Insofern können fixe Kosten nicht mehr verursachungs­gerecht den betrachteten Produkten zugewiesen werden. Bezogen auf das einzelne Produkt sind die fixen Kosten abhängig von der Gesamt­aus­lastung bzw. dem Gesamt­umsatz des Betriebs.

Die Summe der fixen und der variablen Kosten ergibt die „Selbst­kosten“. Dieser Wert wird ergänzt um den Gewinn­zuschlag, so dass sich insgesamt der Listen-Verkaufs­preis errechnet. Die Listen-Verkaufs­preise bilden die Aus­gangs­basis für Preiszugeständnisse, die der Markt vielfach fordert. In der Praxis entrichten die einzelnen Kunden für das jeweilige Produkt einen unterschiedlichen Preis, inso­fern existiert für ein Produkt eine Vielzahl von Verkaufs­preisen.

Basierend auf der oben genannten Produkt­(gruppen)­kalkulation und den realen Verkaufspreisen, die mit den einzelnen Kunden vereinbart werden, kann eine Kunden­(gruppen)­kalkulation erstellt werden. Diese gibt Auskunft darüber, welcher Deckungsbeitrag bzw. welches Ergebnis mit den einzelnen Kunden erreicht wird.

Im Umkehrschluss wird gleichzeitig erkennbar, welcher Deckungs­beitrag bzw. welches Ergebnis insgesamt mit den einzelnen Produkten generiert wird.